von Ortrun Lenz
Humanisten verlassen sich nicht auf höhere Mächte, sondern treten Tod, Kummer und Leid mutig entgegen. Sie vertrauen auf die Fähigkeit der Menschen, die Probleme des Lebens selbst zu lösen.
Humanisten glauben, dass Menschen fähig sind, die Güter des Lebens miteinander zu teilen und anderen gegenüber einfühlsam zu sein.
Ein Humanist akzeptiert, dass Menschen Schwächen haben und unzulänglich sind. Deshalb können Menschen auch nicht alles schaffen, was vorstellbar wäre. Aber sie glauben auch daran, dass es sich lohnt, sich immer weiter zu bemühen, um Gutes in der Welt zu erreichen.
Humanisten bekämpfen das Schlechte, um ein besseres Leben für sich und andere aufzubauen.
Im Humanismus geht es nicht nur um den Lebensentwurf des Einzelnen, sondern immer auch um eine gute Gesellschaft. Ethik und Politik hängen eng miteinander zusammen.
Ein gutes Leben kann nur im Verband mit anderen erreicht werden, in einem größeren soziokulturellen Zusammenhang.
Ortrun Lenz


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